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Zum Ende der Seite springen Eishockey-WM 2010
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Müller rettet einen Zähler Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Müller rettet einen Zähler

24 Stunden nach der knappen Niederlage gegen den Turnierfavoriten Russland fehlte es Deutschland gegen Weißrussland sichtlich die Aggressivität und Spritzigkeit im Laufspiel. Dennoch sicherte sich das deutsche Team dank Marcel Müllers Treffer 54 Sekunden vor Schluss immerhin einen wichtigen Zähler. Am Dienstag gegen die Slowakei (16.15 Uhr) kommt es nun zu einem Endspiel um den Einzug ins Viertelfinale.

Das deutsche Team startete engagiert, aber nicht mit ganz so intensivem und konzentriertem Spiel wie zuletzt gegen Dänemark oder Russland in die Partie. Besonders in der Defensive präsentierte sich Deutschland offener als bislang im Turnierverlauf. Die Strafe: Das 0:1 durch Mikhalev (7.), der allerdings bei seinem Treffer etwas Glück hatte, dass ihm die Scheibe von Keeper Dennis Endras' Schoner genau vor die Füße fiel. In der Folge hatte das DEB-Team Glück, dass Weißrussland - allerdings auch dank gutem deutschen Penalty Killing - insgesamt drei Powerplay-Situationen nicht nutzen konnte.

Im zweiten Drittel kam das deutsche Team dann besser ins Spiel, auch wenn die ganz großen Tormöglichkeiten gegen die clever verteidigenden Osteuropäer ausblieben. Marcel Müller vergab die beiden besten Chancen mit seinem Schuss in der 27. Minute und dann in der 40. nach einem Scheibenverlust des gut parierenden Keepers Andrej Mezin hinter dem eigenen Tor. Pech hatte das deutsche Team allerdings auch mit der einseitigen Regelauslegung der kanadischen Unparteiischen, deren Arme bei kleineren deutschen Fouls schneller nach oben gingen als bei vergleichbaren Aktionen Weißrusslands.

Im Schlussdrittel erhöhten die Deutschen noch einmal den Druck, doch letztlich fehlte es den Krupp-Schützlingen an der nötigen Präzision im Abschluss oder aber spätestens bei Mezin war Endstation. Doch der große Wille, den die Mannschaft an den Tag legte, wurde doch noch belohnt: Marcel Müller traf ganze 54 Sekunden vor der Schlusssirene in den rechten Winkel. Nur 30 Sekunden später bot sich dem DEB-Team plötzlich sogar die Chance für eine Zwei-gegen-Eins-Situation in der weißrussischen Zone, die jedoch aus unverständlichen Gründen vom zuständigen Linesman wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde (60.).

In der Overtime blieb das DEB-Team initiativ, konnte aber keinen zweiten Treffer nachlegen. Stattdessen nutzte Kalyuszhny ein Break kurz vor Ablauf der Verlängerung eiskalt. Durch den späten Punktgewinn kann die deutsche Mannschaft dennoch im Falle eines Sieges am Dienstag gegen die Slowaken den ersten Einzug ins Viertelfinale seit sieben Jahren perfekt machen. Weißrussland benötigt nun am Montag gegen Dänemark (16.15 Uhr) unbedingt einen Dreier, um noch seine theoretischen Chancen auf das Weiterkommen zu wahren.

"Wir waren heute müde. Wir hatten nur 21 Stunden nach dem Russen-Spiel. Die Weißrussen haben gewartet, sie waren frisch und haben das Spiel gemacht. Aber wir haben gefightet und einen wichtigen Punkt geholt", resümierte Uwe Krupp. Torschütze Marcel Müller war dagegen frustriert: "Ein Punkt ist zu wenig. Jetzt haben wir gegen die Slowakei ein Sechs-Punkte-Spiel." Auch Routinier Sven Felski war unzufrieden: "So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gegangen, wie wir es wollten und was uns bisher ausgezeichnet hat."

Quelle: kicker.de



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17.05.2010 09:03 TimPeTu ist offline E-Mail an TimPeTu senden Homepage von TimPeTu Beiträge von TimPeTu suchen Nehmen Sie TimPeTu in Ihre Freundesliste auf
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Finnland im Viertelfinale Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Finnland im Viertelfinale

Finnland hat bei der Eishockey-WM in Deutschland sein Viertelfinal-Abonnement verlängert. Der Weltmeister von 1995 und Bronzemedaillen-Gewinner von Vancouver zog durch ein 5:2 gegen die Slowakei in die K.o.-Runde ein. Seit 1957 sind die Nordeuropäer, die gleichzeitig Dänemark zur ersten Viertelfinal-Teilnahme der WM-Geschichte verhalfen, Stammgast unter den ersten Acht bei Weltmeisterschaften.

Finnland sorgte Mitte der Partie durch Petri Kontiola (30.), Weltrekordler Petteri Nummelin, der seine 15. Weltmeisterschaft bestreitet und seinen ersten Treffer des Turniers in Deutschland erzielte (31.), und Jussi Jokinen (34.) sorgten vor 3.474 Zuschauern in Köln innerhalb von vier Minuten für die Vorentscheidung. Jokinen mit seinem zweiten Treffer (57.) sowie Juhamatti Aaltonen (59.) erzielten die weiteren Treffer.

Den Slowaken, für die Tomas Tatar (42.) und Verteidiger Vladimir Mihalik (59.) trafen, misslang die Revanche für die 3:5-Niederlage vor drei Monaten im Bronzespiel bei Olympia in Vancouver. Auch Altstar Miroslav Satan, der sein Land 2002 zum einzigen WM-Titel geführt hatte, konnte in seiner ersten WM-Partie nach dem Ausscheiden aus den NHL-Play-offs mit den Boston Bruins die zweite Pleite in der Zwischenrunde nach dem peinlichen 0:6 gegen Dänemark nicht verhindern.

Vom finnischen Sieg profitierten die Dänen, die schon vor ihrem Abendspiel gegen Weißrussland zumindest Platz vier sicher hatten. Zwischen Deutschland und der Slowakei kommt es nun am Dienstag (16.15 Uhr) zum großen Showdown um das letzte Viertelfinalticket in der Zwischenrundengruppe E.

Quelle: kicker.de



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17.05.2010 19:14 TimPeTu ist offline E-Mail an TimPeTu senden Homepage von TimPeTu Beiträge von TimPeTu suchen Nehmen Sie TimPeTu in Ihre Freundesliste auf
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Finnlands Eishockey-Fans auf Tour: Nummelin stellt Rekord auf Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Finnlands Eishockey-Fans auf Tour: Nummelin stellt Rekord auf

Wenn Juha-Pekka am kommenden Montag wieder zu Hause in Lahti ist, wird sie nicht mehr da sein. "Meine Frau hat mir gesagt, dass sie mich verlässt, wenn ich wieder zur Weltmeisterschaft fahre", sagt er. Keine Frage, dass er trotz dieser Drohung dennoch aufgebrochen ist. Um unter anderem in Deutschland den finnischen WM-Rekordspieler Petteri Nummelin zu bewundern.

Juha-Pekka ist schmerzfrei in jeglicher Hinsicht. Denn der Finne steht auf Eishockey, genauso wie auf Skispringen - und, klar, auf die WM im Luftgitarrespielen, die alljährlich im hohen Norden ausgerichtet wird. Und wenn das Instrument Pause hat, geht's halt auf große Reise, diesmal nach Deutschland.

Normal ist das nicht - und normal ist es auch nicht, wie der Finne sich auf Reisen kleidet. Gewöhnliches Straßenoutfit? Pustekuchen. Da sind diverse Wikinger an Bord, Elvis lässt grüßen, Löwenkostüme sind ebenso en vogue wie Cowboys oder Sträflinge. Von den Fracks in blau und weiß, den Farben Suomis, mal ganz abgesehen.

Logisch, dass auch Juha-Pekka die Spiele mit blonden Zöpfen, nacktem Oberkörper und Wikingerhelm verfolgt. Es ist seine zehnte Weltmeisterschaft, nicht selten geht der gesamte Jahresurlaub dafür drauf. Der ist auch 2010 schon so gut wie weg, diesmal dazu noch die Frau.

Nummelin stellt WM-Rekord auf

Landsmann Petteri Nummelin hat derweil einen eigenen Rekord aufgestellt. Nicht auf der Tribüne, auf dem Eis. Keine zehnmal so wie Juha-Pekka ist Nummelin bei einer Weltmeisterschaft dabei, sondern schon zum fünfzehnten Mal. Gleichbedeutend mit dem alleinigen Rekord in der Historie der globalen Meisterschaft.

Am Montag durfte er natürlich auch gegen die Slowakei mitwirken, siegte mit seiner Mannschaft 5:2 und half somit auch ein bisschen dem deutschen Team. Die Slowakei muss nun im abschließenden Vorrundenspiel gegen Deutschland am Dienstagnachmittag (16.15 Uhr) schon in regulärer Spielzeit gewinnen, um sich die Chance aufs Viertelfinale zu erhalten. Dem DEB-Team reicht hingegen ein Erfolg, auch wenn er in der Verlängerung oder im Penaltyschießen zu Stande kommen sollte.

Einer der finnischen Torschützen gegen die Slowakei, dazu mit zwei Assists maßgeblich am Erfolg beteiligt: Rekordmann Nummelin, zum 2:0, mit einem fulminanten Schlagschuss. Und das 15 Jahre nach seinem erstem WM-Auftritt 1995. Bis 2007 war der Verteidiger immer dabei, wenn sein Land rief - nur 2008 musste er verletzt passen. "Es war ein komisches Gefühl, im Mai nicht mit den Jungs auf dem Eis zu stehen", sagt Nummelin, im Jahr darauf war er natürlich im Kader. So wie 2010, bei den Auftritten in der Kölner Lanxess-Arena.

Nach schwachem Auftakt in das Turnier und einer desaströsen Chancenverwertung (4,73 Prozent vor dem Slowakei-Spiel) standen das Team von Jukka Jalonen und der Trainer selbst in der Kritik. Der Viertelfinaleinzug jedoch lässt wieder alle Optionen für einen glücklichen Verlauf. Und nährt auch Nummelins Hoffnung auf den zweiten Titelgewinn. Der erste gelang 1995, bei seiner WM-Premiere. Der 37-Jährige, der mittlerweile beim Schweizer HC Lugano seine Franken verdient, könnte somit wie Stürmer Sami Kapanen (36), der ebenfalls zum finnischen Sieger-Kader gehörte, finnische Eishockeygeschichte schreiben. Und das nach 15 Jahren.

Selbst Juha-Pekka war da noch nicht mit den Kollegen unterwegs. Und hatte noch eine Frau ...

Quelle: kicker.de



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18.05.2010 09:15 TimPeTu ist offline E-Mail an TimPeTu senden Homepage von TimPeTu Beiträge von TimPeTu suchen Nehmen Sie TimPeTu in Ihre Freundesliste auf
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Trotz Satan und Panik: Deutschland steht im Viertelfinale! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Trotz Satan und Panik: Deutschland steht im Viertelfinale!

Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der WM im eigenen Land die Überraschung geschafft und ist nach dem 2:1 gegen die Slowakei erstmals seit 2003 wieder in das Viertelfinale eingezogen. Gegner am kommenden Donnerstag ist entweder Schweden oder die Schweiz, die im direkten Duell am Dienstagabend den Gruppensieger der Zwischenrundengruppe F ausspielen.

Dabei standen die Vorzeichen für das Endspiel gegen die Slowakei fünf Tage vor dem eigentlichen Finale nicht besonders gut. Blicken wir nur einmal auf eine gegnerische Angriffsformation, die einem allein vom Vorlesen schon Respekt einjagen kann. Da spielen nebeneinander der Herren Panik, Macho und Satan. Schon rein nominell alles andere als ein frühlingshafter Spaziergang, der dort auf die deutsche Nationalmannschaft wartete. Doch "vor wem sollen wir eigentlich Angst haben", fragt Alexander Barta, Stürmer der Hamburg Freezers.

Schließlich überraschte die DEB-Auswahl im bisherigen Turnierverlauf, erwies sich - anders als von vielen prophezeit - als konkurrenzfähig. Und vermochte selbst mit den großen Nationen wie Russland (2:3) und Finnland (0:1) in der Zwischenrundegruppe E mitzuhalten, die nun sogar auf dem dritten Rang beendet worden ist. Mit dem Erreichen dieser war das angestrebte Ziel bereits erreicht, bei einer Niederlage zum Abschluss hätte man sich auf Rang sechs wiedergefunden. Noch hinter Dänemark und Russland. Das es nicht dazu kam, war Ergebnis des Duells des Weltranglisten-Zwölften Deutschland gegen den Siebten Slowakei: Das Team von Bundestrainer Uwe Krupp setzte sich durch. Defensive Stabilität und Zuversicht gegen Satan und Panik. Die Slowaken mussten in regulärer Spielzeit gewinnen und drei Punkte holen, um doch noch am deutschen Team vorbei- und in das Viertelfinale einzuziehen.

Am Ende aber jubelten Dennis Endras und Co. Der Torhüter hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der Coup gegen den Weltmeister von 2002 gelang. Matchwinner war zudem der furchtlose Barta. Treffer zum 1:0, Assist zum 2:0 des Düsseldorfers Daniel Kreutzer. Da half den Slowaken der Anschlusstreffer von Marek Svatos im zweiten Drittel nichts mehr. Deutschland steht nach nicht nur kämpferisch starker Leistung im Viertelfinale der Heim-WM und wird am Donnerstag um 20.15 Uhr in der Mannheimer SAP-Arena antreten.
Satan ist da schon auf dem Heimweg, Panik auch.

Quelle: kicker.de



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18.05.2010 20:31 TimPeTu ist offline E-Mail an TimPeTu senden Homepage von TimPeTu Beiträge von TimPeTu suchen Nehmen Sie TimPeTu in Ihre Freundesliste auf
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ich bin der Meinung mit den Schweizern isset der leichteste Gegner geworden. bin mal
gespannt was die Jungs heut so aufs Eis legen.



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Zitat:
Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

Wilhelm Busch

auch in Liga 4 stehen wir zu Dir
20.05.2010 20:19 Swenni ist offline E-Mail an Swenni senden Homepage von Swenni Beiträge von Swenni suchen Nehmen Sie Swenni in Ihre Freundesliste auf
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Das "Frühlingsmärchen" geht weiter Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das "Frühlingsmärchen" geht weiter

Das deutsche Eishockey-Team stand erstmals seit 2003 wieder in einem WM-Viertelfinale. In Mannheim sollte gegen die Schweiz das nächste Kapitel des "Frühlingsmärchens" geschrieben werden. Dies gelang durch einen knappen 1:0-Sieg. Nachdem die DEB-Auswahl gegen die Eidgenossen die letzten drei WM-Partien verloren hatte, sicherte Philip Gogulla mit dem Treffer des Abends den Deutschen den vielumjubelten Erfolg und die beste Platzierung bei einem Welt-Turnier seit 1953.

Quelle: kicker.de



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20.05.2010 22:58 TimPeTu ist offline E-Mail an TimPeTu senden Homepage von TimPeTu Beiträge von TimPeTu suchen Nehmen Sie TimPeTu in Ihre Freundesliste auf
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Trotz der Niederlage: So sehen Sieger aus! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Trotz der Niederlage: So sehen Sieger aus!

36:0 stand es bereits vor dem Halbfinale. 36 Siege für Russland/GUS/Sowjetunion - und keiner für Deutschland in der langen WM-Geschichte. 25:0 stand es ebenfalls für die Sbornaja. Denn genau so viele WM-Partien in Serie hatte der Weltmeister von 2008 und 2009 als Sieger beendet. Nicht gerade beste Voraussetzungen also für die DEB-Auswahl, dem Frühlingsmärchen eine weitere Sensation hinzuzufügen.

Doch eins war ohnehin klar: Auch mit der knappen 1:2- Niederlage gegen den Rekordchampion werden die Tage von Gelsenkirchen, Mannheim und Köln als nie für möglich gehaltene positive Überraschung in Erinnerung bleiben. Selbst, wenn es am morgigen Sonntag im Spiel um Platz 3 gegen Schweden eine erneute Niederlage geben sollte.

"Es sind bewegende Momente", sagt Deutschlands Star-Verteidiger Christian Ehrhoff - und sie schienen im Laufe des Turniers überhaupt nicht aufhören zu wollen. Somit war die Begegnung gegen Russland nicht mehr als ein Bonus. Deutschland im Halbfinale? Das war ohnehin eigentlich unvorstellbar. Schließlich gelang 1953 letztmals der Sprung unter die besten Vier. Damals waren aber auch nur vier Mannschaften am Start.

57 Jahre später trafen die deutschen Akteure in der Kölner Lanxess-Arena auf eine mit Stars gespickte russische Formation. Ovechkin, Malkin, Gonchar, Kovalchuk, Datsyuk, Fedorov oder Afinogenov hatten sich vorgenommen, die Deutschen gehörig durcheinanderzuwirbeln. Knapp mit 3:2 hatten sie, damals noch nicht mit komplettem Kader, gegen die DEB-Auswahl gesiegt, die insgesamt nur neun Gegentreffer in sieben Partien kassiert hatte.

Dabei waren mit Dennis Endras, Dimitri Kotschnew und Rob Zepp alle drei Goalies eingesetzt worden, im Halbfinale kam der Berliner Zepp zu seinem zweiten Einsatz. Und, Achtung, blieb im Eröffnungsdrittel ohne Gegentor. Und, nochmals Achtung: Auf der Gegenseite landete ein Schuss von Marcel Goc im russischen Netz. 1:0 für Deutschland! Sensation! Unfassbar! Und es ging erst mal so weiter, die Sbornaja wusste nicht , wie ihr geschah, zeigte sich fahrig und sichtlich beeindruckt.

Selbst die zu Tausenden anwesenden russischen Fans verstummten. Zumal es bis zur 32. Minute dauerte, bis sie jubeln durften. Und wer Torschütze Evgeni Malkin sah, der bei den Pittsburgh Penguins in der National Hockey League neun Millionen Dollar verdient, spürte, welche Last vom ihm gefallen war. Pure Erleichterung eines Teams, das größte Schwierigkeiten mit dem Gegner hatte. Zumal die DEB-Auswahl nach dem Ausgleich nicht zurücksteckte und weiterhin auch selbst gefährlich blieb. So ging es mit einem 1:1-Unentschieden in den Schlussabschnitt.

Nervenkitzel, da sich keines der beiden Teams entscheidend in Szene setzen konnte. Und wenn doch ein Mal ein Schuss auf das deutsche Gehäuse abgefeuert wurde, stand da ja Robb Zepp. 5:33 Minuten waren noch zu spielen, da nahm die Dramatik noch zu. Hitchcock hätte keinbesseres Drehbuch schreiben können. Deutschland in Unterzahl, Felski auf der Strafbank. Doch auch diese Situation übersteht die Krupp-Truppe mit Bravour. Keine zwei Minuten sind mehr zu spielen, dann der Schock: 2:1 für Russland. Gogulla patzt im gegnerischen Drittel und eröffnet Pavel Datsyuk ein Break.

Russland steht im Finale, trifft auf Tschechien, die deutsche Mannschaft spielt am Sonntagnachmittag auf Schweden. Und trotz der Niederlage: So sehen Sieger aus!

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Russland - Deutschland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Russland: Koshechkin - Korneyev, Grebeshkov; Kalinin, Gonchar; Nikulin, Emelin; Atyushov, Kulikov - Ovechkin, Fedorov, Sushinsky; Malkin, Datsyuk, Kovalchuk; Tereschenko, Frolov, Kozlov; Kulemin, Anisimov, Afinogenov
Deutschland: Zepp (Eisbären Berlin/9 Länderspiele) - Ehrhoff (Vancouver Canucks/76), Dietrich (Milwaukee Admirals/22); Krueger (Cornell University/14), Sulzer (Nashville Predators/61); Holzer (Düsseldorfer EG/23), Braun (Eisbären Berlin/17); Nikolai Goc (Hannover Scorpions/17), Butenschön (Adler Mannheim/31) - Schütz (Portland Pirates/34), Marcel Goc (Nashville Predators/70), Rankel (Eisbären Berlin/48); Wolf (Iserlohn Roosters/87), Ullmann (Kölner Haie/102), Müller (Kölner Haie/32); Kreutzer (Düsseldorfer EG/192), Barta (Hamburg Freezers/95), Felski (Eisbären Berlin/158); Gogulla (Portland Pirates/68), Hospelt (EHC Wolfsburg/39), Tripp (Hamburg Freezers/69)

Tore: 0:1 Marcel Goc (15:30), 1:1 Malkin (31:07), 2:1 Datsyuk (58:10)
Schiedsrichter: Baluska (Slowakei), Levonen (Finnland)
Zuschauer: 18.734 (ausverkauft)
Strafminuten: Russland 11 plus Spieldauerstrafe (Kulemin) - Deutschland 8

Quelle: kicker.de



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22.05.2010 21:44 TimPeTu ist offline E-Mail an TimPeTu senden Homepage von TimPeTu Beiträge von TimPeTu suchen Nehmen Sie TimPeTu in Ihre Freundesliste auf
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1:3 im Kraftakt - Deutschland ist WM-Vierter Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

1:3 im Kraftakt - Deutschland ist WM-Vierter

Europa League am Donnerstagabend - und eine Bundesligapartie am Freitagabend. Ein Aufschrei würde durch die Fußballwelt gehen angesichts dieser Konstellation. Wie bitte schön soll denn da die Regeneration von statten gehen. Im Eishockey kein Problem, mehr noch: Zwischen den beiden abschließenden Begegnungen - immerhin das Halbfinale und das Spiel um Platz 3 - lagen für die Mannschaft von Uwe Krupp lediglich 20 Stunden.

"Es ist klar, dass unser Tank nicht voll sein wird", betonte der Bundestrainer. Schließlich hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes gegen den haushohen Turnierfavoriten und Titelverteidiger Russland eine überragende Leistung abgeliefert und unterlag nur knapp 1:2 kurz vor Schluss. Mit dem besten Auftreten einer deutschen Mannschaft seit Urzeiten. Mit perfektem Forechecking, mit brillanter Defensive gegen die Malkin, Ovechkin und Co.

Krupp: "Etwas, das die Spieler erst später im Sommer realisieren werden. Sie haben Großartiges geleistet." Oder, wie Rob Zepp, der gegen die Sbornaja im Kasten stand, es formulierte: "Wir spielen nur noch auf Adrenalin." Getragen von der Euphorie und im Wissen, bereits mit dem Erreichen des Halbfinales den größten Erfolg einer deutschen Auswahl seit 57 Jahren geschafft zu haben. Verteidiger Christian Ehrhoff sehnte so auch den Gewinn einer Medaille herbei: "Jetzt will ich Bronze!"

Nur: Mit den Schweden traf man abermals auf ein favorisiertes Team, das am Samstag eine noch größere Enttäuschung verkraften musste. Im ersten Halbfinale führten die Tre Kronor bis einige Sekunden vor Schluss gegen Tschechien, kassierten dann den Ausgleich und im Penaltyschießen die bittere Niederlage. Mit vier Stunden mehr Regenerationszeit als die Deutschen zeigten sich die Schweden zunächst spritziger, konsequenter - und führten schnell mit 1:0.

Wer aber nun dachte, dass angesichts dieser Konstellation und körperlichen Verfassung die Partie schnell entschieden sein würde, sah sich getäuscht. Einen Lattentreffer verzeichneten die Schweden noch im ersten Drittel, auf der Gegenseite scheiterten Michael Wolf und Felix Schütz nach Alleingängen an NHL-Goalie Jonas Gustavsson.

Zweimal konnte der Mann von den Toronto Maple Leafs also retten, gegen den Schuss von Alexander Barta in der 37. Minute war aber auch er machtlos. Die deutsche Mannschaft fand im zweiten Drittel weitaus besser in die Begegnung, konnte auf einen erneut formidablen Dennis Endras im Tor bauen, verdiente sich diesen Treffer - und mit einem 1:1-Unentschieden ging es in den Schlussabschnitt.

In diesem patzte Endras erstmals, ließ in der 45. Minute einen noch leicht abgefälschten Schuss von Jonas Andersson zwischen den Schonern passieren. Und war 33 Sekunden vor der Sirene schon nicht mehr auf dem Eis, als die Tre Kronor per Empty-net-goal erneut durch Andersson den dritten Treffer erzielten. 1:3 aus deutscher Sicht - bei diesem blieb es bis zum Schluss. Gleichbedeutend mit dem Ende eines Kraftaktes.

Schweden sicherte sich die Bronzemedaille, die DEB-Auswahl beendet die Weltmeisterschaft im eigenen Land, die mit dem Weltrekordspiel auf Schalke (77.803 Zuschauer) begann, auf einem sensationellen vierten Rang.
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Tschechien entthront Sbornaja!

Statt des Titelhattricks für Russland feiert überraschend Tschechien seinen 12. Weltmeistertitel. Gegen den Favoriten gingen die Tschechen schon nach 20 Sekunden in Führung - der Grundstein für den WM-Titel, den das Team um Jaromir Jagr bereits 2001, bei der letzten Weltmeisterschaft in Deutschland, gewann. Jakub Klepis nach nur 20 Sekunden sowie Tomas Rolinek erzielten die Treffer für Tschechien.

Gleich mit dem ersten Angriff gingen die Tschechen in Führung. Mittelstürmer Jakub Klepis traf nach Zuspiel seines Teamkollegen von Avangard Omsk (KHL), Jaromir Jagr. Gerade einmal 20 Sekunden waren absolviert, da lag der Favorit aus Russland überraschend zurück. In der Folge machte der Rekordweltmeister zwar viel Druck. Doch der einzige Treffer für die Sbornaja fiel in Überzahl, Zehntelsekunden nachdem das erste Drittel bereits abgelaufen war.

Im zweiten Abschnitt erhöhte die Mannschaft von Trainer Vjacheslav Bykov den Druck weiter, doch Keeper Tomas Vokoun und seine Abwehr verrichteten sehr gute Arbeit gegen die hochkarätigen russischen Akteure und ließen nur wenig gute Tormöglichkeiten zu. Bei Kontern waren die Tschechen zudem immer wieder brandgefährlich. So wie Petr Hubacek, der in Unterzahl allein vor Semyon Varlamov am Keeper scheiterte. Wie schon beim Führungstreffer waren erst wenige Sekunden im zweiten Drittel gespielt (21.).

Ein unglücklicher Zusammenprall von Sergej Fedorov, der danach nicht mehr weiterspielen konnte, und Superstar Alexander Ovechkin leitete dann das 2:0 für den Außenseiter ein. Rolinek beförderte die Scheibe nach Zuspiel von Karel Rachunek zwar mit dem Schlittschuh, aber ohne unzulässige Kickbewegung, ins russische Gehäuse - ein regulärer Treffer (39.).

Das Schlussdrittel verlief nach ähnlichem Muster wie die ersten 40 Minuten. Russland rannte an, doch Tschechien stand clever und konterte gefährlich. Aufregung dann in der 49. Minute als Alexej Emelin Jaromir Jagr checkte, der sich bei der Aktion verletzte. Der russische Verteidiger erhielt daraufhin eine Fünf-Minuten-plus-Spieldauerstrafe. Zwar konnten die Tschechen die lange Überzahl nicht nutzen, doch half sie dem Team von Coach Vladimir Ruzicka letztlich dabei, den Vorsprung über die Zeit zu retten.

In der Schlussphase reichte es für Russlands Stars nur noch zum Anschlusstreffer von Pavel Datsyuk 36 Sekunden vor der Schlusssirene im Powerplay und mit sechstem Feldspieler. Dann brach beim Überraschungs-Weltmeister Tschechien, das den WM-Titel letztmals 2005 in Österreich gewonnen hatte, grenzenloser Jubel aus.

Quelle: kicker.de



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