Dortmund: Vermutlich bei einem Familienstreit ist am Mittwochabend im Stadtteil Asseln eine 51 Jahre alte Frau getötet worden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am frühen Donnerstagmorgen mit. Sie gehen von einem Kapitalverbrechen aus. Ein 52-Jähriger wurde schwer verletzt festgenommen.
Essen: Von einer neuen Panne bei der Deutschen Bahn berichtet die "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung". In einem Wagen des Regionalexpress 6 hätten sich die Türen in Mülheim und Essen auf beiden Seiten geöffnet. Nach Angaben der Bahn trat der Defekt nicht wieder auf, man gehe der Sache aber nach.
Essen: Wegen Bauarbeiten wird die B227 bei Heiligenhaus ab Donnerstag einspurig. Die A44 soll an die B227 gebaut werden, so der Landesbetrieb Straßenbau NRW am Mittwoch in Essen. Die einspurige Verkehrsführung wird zwei Wochen dauern. Der Landesbetrieb rechnet mit starken Verkehrsbehinderungen.
Wülfrath (ddp). Beim Abseilen aus ihrem Zimmer ist ein Mädchen in Wülfrath (Nordrhein-Westfalen) aus rund zehn Metern Höhe abgestürzt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war die Zwölfjährige in der Nacht zum Samstag aus dem Fenster geklettert, weil sie sich heimlich mit vier Freundinnen und Freunden zum nächtlichen Zelten treffen wollte. Dabei hatte sie mehrere Schlüsselbänder und Karabinerhaken verbunden, als Seil genutzt und an eine Heizung festgebunden.
Die Karabinerhaken waren jedoch zu schwach und bogen sich so sehr, dass das Mädchen abstürzte. Die 12-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Siegen: Wegen Mordes an seiner früheren Freundin muss sich seit Dienstag ein 27-jähriger Mann vor dem Landgericht Siegen verantworten. Er soll die 25-Jährige getötet und dann ein Feuer gelegt haben, um die Spuren zu verwischen. Die Frau war im Januar tot in ihrer Wohnung entdeckt worden.
Essen: Vor dem Essener Schwurgericht hat am Dienstag der Mordprozess gegen eine 23-jährige Frau aus Bottrop begonnen. Die Angeklagte soll ihre Freundin (23) und Verlobte ihres Bruders erstochen haben. Auslöser für die Tat soll ein Familienstreit gewesen sein. Die Angeklagte bestreitet die Tat.
Lippstadt: Ein 18-Jähriger ist Dienstag bei einem Unfall in einem Dachdecker Betrieb lebensgefährlich verletzt worden. Er war auf dem Lagerboden einer Werkshalle neben ausgelegte Holzbohlen getreten und durch eine Styropor-Decke fünf m tief gefallen, so die Polizei.
Köln: Ein elf Monate altes Baby ist am Dienstag aus dem 2. Stock eines Mehrfamilienhauses gefallen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Abend mitteilten, befand sich die 29-jährige Mutter mit in der Wohnung. Warum das Baby aus dem Fenster fiel, ist noch unklar.
Krefeld: Unbekannte sind am frühen Dienstagmorgen in die Michael-Kirche eingedrungen und haben Feuer gelegt. Es entstand hoher Sachschaden, wie die Polizei mitteilte. Das Gotteshaus sei so stark verrußt, dass es der Gemeinde auf unbestimmte Zeit nicht für Gottesdienste zur Verfügung stehe.
Köln: Ein 23-Jähriger ist am Mittwochabend aus dem Rhein gerettet worden. Der Mann war beim Spaziergang auf der Promenadenmauer im Stadtteil Mülheim ins Wasser gefallen, teilte die Polizei mit. Der 23-Jährige konnte sich aber an der Ufermauer festhalten. Er wurde von der Feuerwehr mit einem Boot gerettet.
Merzenich: Ein 21-Jähriger hat am Mittwochabend ungebremst einen geparkten Lkw gerammt. Dabei wurde er lebensbedrohlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, sei er mit seinem Sportwagen zu schnell über einen Rastplatz an der A4 gefahren. Seine drei Mitfahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Remscheid: Ein 48-jähriger Mann ist am Donnerstag vermutlich bei einem Streit ums Leben gekommen. Die Polizei geht aufgrund der schweren Verletzungen, an denen der Mann später starb, von einem Tötungsdelikt aus. Drei Männer im Alter von 22, 46 und 53 Jahren wurden festgenommen.
Duisburg: Die Stadt hat der Staatsanwaltschaft weitere Unterlagen für die Untersuchungen zum Loveparade-Unglück übergeben. Die Sichtung von 37 Aktenordnern habe neue Fragen aufgeworfen, so die Staatsanwaltschaft. Deshalb habe man um die Aushändigung weiterer Dokumente gebeten.
Dortmund: Im Giftskandal um die Entsorgungsfirma Envio gibt die Stadt Entwarnung für die untersuchten Anwohner und Kleingärtner. Das Blut aller 84 untersuchten Menschen sei nicht stärker mit PCB belastet als bei anderen Menschen, teilte die Stadt am Donnerstag mit.
Bad Salzuflen: Bei einem Dorffest ist ein Siebenjähriger von einem Festwagen überrollt und schwer verletzt worden. Nach Polizei-Erkenntnissen war der Junge neben dem Anhänger hergelaufen. Als er etwas von dem Umzugswagen nehmen wollte, stürzte er und geriet dabei unter die Räder.
Erndtebrück: Bei einem Unfall ist in der Nacht zu Montag ein Pkw rund 50m auf dem Dach über Bahngleise gerutscht. Der angetrunkene 25-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Er war mit dem Pkw über eine Leitplanke gefahren; dabei hatte sich der Wagen überschlagen und war auf die Schienen geschliddert.
Herne: Bei der Überprüfung eines Säurebehälters ist es am Montag zu einem Chemieunfall auf einem Firmengelände in Herne gekommen. Bei der routinemäßigen Öffnung des Behälters gerieten rund 200 Liter Chlorsulfonsäure mit Wasser in Verbindung. Dabei entstand Salzsäure und eine größere Gaswolke. Eine Gefahr für Menschen bestand angeblich nicht.
Arnsberg: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der Bundesstraße 7 in Arnsberg ist am Montagabend ein Mann getötet worden. Bei dem Toten handelt es sich um einen 57 Jahre alten Autofahrer. Der 33 Jahre alte Fahrer des zweiten Wagens wurde schwer verletzt. Die B7 war für sechs Stunden gesperrt.
Gegen den Fluglärm am Flughafen Köln/Bonn formiert sich Widerstand. Lärmschutzverbände forderten am Mittwoch in Düsseldorf ein Nachtflugverbot für Passagiermaschinen an dem Airport. Angesichts der wachsenden Lärmbelastung sei eine Kernruhezeit zwischen 0.00 und 5.00 Uhr zwingend erforderlich.
Grünen-Sprecher Klocke und der SPD-Verkehrsexperte Ott sagten den Nachtflug Gegnern Unterstützung zu. "Ein Nachtflugverbot für Passagierflugzeuge am Flughafen Köln/Bonn ist und bleibt das Ziel der rot-grünen Koalition", so Ott.
Zwei Jahre Haft für betrunkenen Fahrer
Ein Jahr nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Dortmund ist ein 25-jähriger Autofahrer am Mittwoch zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte war am 8. August 2009 vor einer Polizeistreife geflüchtet und hatte mit Tempo 100 an einer roten Ampel ein stehendes Auto gerammt.
Das Fahrzeug war damals sofort in Flammen aufgegangen, der 69-jährige Autofahrer verbrannte. Der Angeklagte hatte zur Tatzeit 2,0 Promille Alkohol im Blut. Das Urteil des Dortmunder Amtsgerichts lautet auf fahrlässige Tötung.
Stolberg: Eine querschnittsgelähmte Frau ist am Donnerstagmorgen bei einem Brand in einem Seniorenheim schwer verletzt worden. Laut Polizei entzündete sich die Klingel am Bett der Seniorin vermutlich wegen eines technischen Defekts. Die Klingel funktionierte noch, so dass 78-Jährige Hilfe rufen konnte.
Aachen: Bei einer Razzia ist am Mittwoch ein 19-jähriger Neonazi aus Aachen festgenommen worden. Ihm wird die Vorbereitung von Sprengstoffverbrechen vorgeworfen, so die Staatsanwaltschaft. Bei einer rechtsextremen Demonstration in Berlin im Mai wurden die selbstgebauten Sprengsätze entdeckt.
Aachen: Ein Neunjähriger ist von drei Hunden angegriffen und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben von Mittwoch hatte der Junge vor dem Haus eines Freundes gewartet. Drei Berner Sennenhunde der Familie waren auf den Jungen zugerannt und bissen ihn mehrfach. Das Kind kam schwer verletzt in die Klinik. Die Polizei leitete ein Verfahren ein.
Köln: Die Schlichtungsstelle für geschädigte Hauseigentümer im Braunkohlerevier NRW hat am Mittwoch ihre Arbeit aufgenommen. Betroffene können die bei der Bezirksregierung Köln angesiedelte Stelle beim Streit um Entschädigungen kostenlos einschalten. Vorsitzender ist der frühere Richter Gero Debusmann.
Wuppertal: Ein 45 Jahre alter Mann ist bei einem Streit in einer Fußgängerzone in Wuppertal-Barmen niedergestochen worden. Wie die Polizei mitteilte, stach vermutlich ein 29-Jähriger auf den Mann nach einem Streit ein. Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste das Opfer notoperiert werden.
Duisburg: Wegen Bauarbeiten in einem Tunnel ist die A 59 in Duisburg von Freitagabend bis Montagmorgen in beide Richtungen gesperrt. Das teilte der Landesbetrieb Straßenbau am Donnerstag mit. Umleitungen seien ausgeschildert.
Neuss: Bei einem Auffahrunfall in der Nähe von Neuss sind am Donnerstag sechs Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 54 Jahre alter Autofahrer ungebremst auf eine Schlange stehender Wagen aufgefahren und hatte vier Fahrzeuge ineinandergeschoben. Die L 381 war zeitweise gesperrt.
Köln: Die Autobahn 3 wird am Wochenende wegen Bauarbeiten wieder voll gesperrt. Die Sperrung beginnt Samstag um 16.00 Uhr und soll bis Sonntag gegen 20.00 Uhr dauern. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen und Köln-Ost in beiden Richtungen.