WSV distanziert sich von den Vorkommnissen in Trier
WSV distanziert sich von den Vorkommnissen in Trier
Der Wuppertaler SV Borussia distanziert sich von den Vorkommnissen zu Beginn der zweiten Halbzeit des Auswärtsspiels bei Eintracht Trier, bei denen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und der Einsatz pyrotechnischer Mittel zu einer kurzfristigen Spielunterbrechung geführt haben.
"Wir appellieren an alle Zuschauer und Fans des Wuppertaler SV, dieses unsportliche Verhalten einzustellen, da hiermit Unbeteiligten und dem Verein nachhaltig Schaden zugefügt wird", betont WSV-Geschäftsführer Achim Weber. „Dieses Fehlverhalten Einzelner rückt den Verein und die gesamte Anhängerschaft gleich zu Beginn der Saison in ein schlechtes Licht, was wir mit Blick auf unser Image und Ansehen der überwiegenden Zahl vernünftiger und wahrer Fans nicht akzeptieren und tolerieren werden.“
Weber kündigt an, diejenigen ausfindig zu machen, die durch das Abbrennen von Rauchbomben für einen drohenden Spielabbruch in Trier verantwortlich gewesen sind, um sie mit einem mehrjährigen, bundesweiten Stadionverbot zu belegen und weitere juristische Schritte einzuleiten. Gleiches Vorgehen gilt auch für zukünftige Versuche, Pyrotechnik unerlaubt in die Stadien einzuschmuggeln.
In diesem Zusammenhang bittet der Verein seine Zuschauer und Fans die wenigen unbelehrbaren Einzelpersonen im Sinne des Gesamtansehens der Fanschaft nicht zu schützen, sondern aktiv dazu beizutragen, solche Vorkommnisse zu verhindern und die Verantwortlichen auszugrenzen.
Neue rot-blaue Wuppertal-Schals für nur 9,54 Euro bei Sport Mau
Neue rot-blaue Wuppertal-Schals für nur 9,54 Euro bei Sport Mau
Im der neuen rot-blauen Ecke "Shop 54" bei Sport Mau in der alten Stadiongaststätte des Stadion am Zoo gibt es ab sofort neue Wuppertal-Schals zum Preis von 9,54 Euro.
„Wir haben, wie immer, an Veranstaltungstagen bis zum Spielbeginn geöffnet“, so Volker Mau zu den Öffnungszeiten an den Heimspieltagen des Wuppertaler SV. Ansonsten ist der Shop zu den regulären Öffnungszeiten von Montag bis Freitag 9:00 bis 17:00 Uhr durchgehend geöffnet (Hubertusallee 4. 42117 Wuppertal).
Die Begegnung des vierten Spieltages beim Nachwuchs von Borussia Dortmund (Sonntag, 5. September 2010, 14 Uhr) im Signal-Iduna-Park wirft bereits ihre Schatten voraus. Zu der Partie wird für die mitreisenden WSV-Fans ein ca. 600 Personen fassender Entlastungszug eingesetzt - Abfahrt ab Wuppertal Hauptbahnhof ist um 11:24 Uhr (Ankunft Signal-Iduna Park 12:03 Uhr). Die Rückfahrt ist für 16:57 Uhr geplant, Ankunft am Wuppertaler Hauptbahnhof ist 17:44 Uhr.
Dämgen und die bösen Geister Am Freitag (Anstoß 19.30 Uhr) erwartet der WSV den Nachwuchs von Arminia Bielefeld.
Wuppertal. So unterschiedlich wie die Trainertypen in Diensten des WSV in den vergangenen Jahren auch gewesen sind, sie alle erlitten an ihrem Arbeitsplatz im Stadion am Zoo das gleiche Trauma: In Heimspielen gegen die Nachwuchsteams der Erst- und Zweitligisten kam der WSV in unschöner Regelmäßigkeit mächtig unter die Räder.
Ein Schicksal, das Freitagabend auch Michael Dämgen erleiden könnte, doch der beschäftigt sich weder mit alten Statistiken noch mit bösen Geistern aus der Vergangenheit.
„Was früher gewesen ist, interessiert mich eigentlich nicht“, sagt Dämgen. Eine Aussage, die er schon zu anderen unerfreulichen Kapiteln aus den Vorjahren gemacht hat.
Und mit dieser Strategie ist er bisher gut gefahren. Die Vorzeichen stehen nämlich gut, dass der WSV auch das vierte Pflichtspiel unter Dämgen ungeschlagen übersteht.
Es soll die Mannschaft auflaufen, die in Trier die Tabellenführung eroberte. Bis auf Milko Trisic (Reha nach Meniskus-OP), Benedikt Schröder (Zahn-OP) sowie Jan Hammes und Erhan Zent, die zumindest wieder mittrainieren können, sind alle Spieler des Regionalligakaders einsatzbereit.
Da viele junge Akteure dem Kader angehören, ist die Altersregelung in dieser Saison für den WSV kein Problem. Komfortabel für Dämgen, denn weil keine jugendlichen Platzhalter auf der Bank sitzen müssen, stehen die tatsächlich stärksten Spieler im Aufgebot.
„Wir haben die Bielefelder zweimal beobachten lassen, doch wir wissen natürlich nicht, in welcher Formation sie spielen werden. Das ist das Problem, wenn es gegen Nachwuchsmannschaften geht. Vielleicht kommt noch einer aus dem Zweitligakader runter, vielleicht geben sie einen Spieler nach oben ab. Für uns ist es wichtig, dass wir die Ordnung im Spiel behalten, auch wenn es zu Beginn nicht auf Anhieb optimal laufen sollte. Ich bin mir sicher, dass wir am Spieltag die nötige Spannung aufbauen werden. Die Spieler haben sich mächtig über den Sieg in Trier gefreut und zu Recht gefeiert. Doch im ersten Training war Trier kein Thema mehr.“
Und was erhofft sich Dämgen von den WSV-Fans, auch wenn diese mit gemischten Gefühlen und bösen Vorahnungen ins Stadion kommen sollten? „Sie sollten uns wie in Trier unterstützen. Es liegt aber an uns, zu zeigen, dass wir die Dinge anpacken wollen.“
Regen auf der Nord? Na und? Regenponcho für 1,50 Euro von „Ein Dach für die Nord“
Heute Abend 70% Regenwahrscheinlichkeit? „Ein Dach für die Nord“ lässt euch nicht im Regen stehen! Für 1,50 Euro zugunsten der Initiative kann jeder Fan am ein EDFDN-Stand auf dem Stadionvorplatz einen Regenponcho in der Farbe rot oder blau erwerben. Ebenfalls werden die Regenkits auch direkt auf der Nord angeboten.
Wuppertal. Der Wuppertaler SV verliert nach einem 1:1 (0:1) gegen Arminia Bielefeld II die Tabellenführung in der Regionaliga West. Dabei rannte der WSV lange einem 0:1-Rückstand nach, die WSV-Stürmer Bekim Kastrati erst in der 82. Minute ausgleichen konnte.
Kalte Dusche zunächst für den WSV, als Gianluca Marzullo nach 19 Minuten die freche Arminia in Führung schoss. Der WSV bekam die Partie erst nach gut 30 Minuten in den Griff, machte dann mehr Druck und kombinierte gut.
Doch bei zahlreichen Schusschancen fehlte dem WSV vor 3.035 Zuschauern im Stadion am Zoo auch das nötige Glück. So traf Björn Weikl in der 44.Minute nur das Latteneck. Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer dann nur noch Einbahnstraßen-Fußball.
Der WSV war die klar überlegene Mannschaft, kam aber nur durch Kastrati noch zum Ausgleich. Zu wenig für die Wuppertaler, die damit die Spitzenposition an den FC Schalke 04 II abgeben mussten. Am kommenden Sonntag spielt der WSV bei Borussia Dortmund II.
Die Rot-Blauen sind noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und haben den derzeit vereinslosen, 24-Jährigen Michael Holt verpflichtet, der bis zum Sommer bei Holstein Kiel unter Vertrag stand und in 33 Drittligapartien 14 Tore erzielte.
Zuletzt hielt sich der Offensivallrounder beim SV Meppen fit, bevor er sich nach Gesprächen mit den WSV-Verantwortlichen für den Transfer an die Wupper entschied. Michael Holt unterschrieb am Mittag einen Einjahresvertrag mit einer Option auf eine weitere Spielzeit.
WSV-Trainer Michael Dämgen: „Michael ist ein Stürmer, der nachweislich über die letzten Jahre seine Tore gemacht hat. Wir haben immer wieder betont, dass wir den Markt beobachten, uns kadertechnisch nicht viel passieren darf – da ist es unsere Pflicht gewesen sich mit der Personalie Michael Holt zu beschäftigen, wenn ein Spieler wie er verfügbar ist, der eigentlich 3. Liga spielen könnte, wenn es für ihn persönlich optimal gelaufen wäre. Wir sind von seiner sportlichen Qualität überzeugt und er wird für einen weiteren Qualitätsschub im Kader sorgen. Auch die menschliche Komponente passt, das haben wir in den Gesprächen schnell festgestellt, sodass wir uns einstimmig für die Verpflichtung entschieden haben. Michael ist ein Teamplayer, der sich wie jeder Spieler in unserem Kader über die Trainingseinheiten anbieten und behaupten muss – dieser Aufgabe wird er sich stellen.“
WSV-Manager Markus Bayertz: „Michael Holt ist mit dem Wissen zu uns gekommen, dass wir mit einem intakten Kader erfolgreich in die Saison gestartet sind. Fußballerisch und menschlich passt er genau in unsere Philosophie der Kaderzusammenstellung. Er hat nicht nur letzte Saison bewiesen, dass er seine Tore macht, sondern über die ganzen letzten Jahre in den jeweiligen Spielklassen. Michael wird sich dem Wettbewerb stellen und in den Konkurrenzkampf einfügen, sodass ich glaube, dass wir zukünftig viel Freude an ihm haben werden.“
WSV-Präsident Friedhelm Runge: „Mit Michael Holt haben wir das Glück einen Spieler auf dem Markt gefunden zu haben, der neben der Position des Stürmers auch offensiv hinter den Spitzen agieren kann – ein Offensivallrounder eben. Für uns war es sicherlich von Vorteil, dass er derzeit ohne Verein ist und wir nach sorgfältiger Prüfung und zahlreichen Gesprächen entschieden haben, jetzt zuzugreifen und nicht erst im Winter. Mit Blick auf die Gesamtstärke des Kaders haben wir so eine weitere Alternative geschaffen, sollten Spieler längerfristig ausfallen. Er kommt in eine intakte Mannschaft und muss sich heranarbeiten. Dies haben wir ihm in den Gesprächen erklärt und er hat diese Herausforderung angenommen.“
Michael Holt: „Vor gut zwei Wochen ist der WSV an mich herangetreten – zu der Zeit habe ich mich beim SV Meppen fit gehalten und habe mir in mehreren Gesprächen die Vorstellungen des Vereins angehört und für mich abgewägt. Die Gespräche waren absolut positiv und ich konnte mich mit der Philosophie des WSV sofort identifizieren, obwohl ich nach der letzten Saison in Kiel eigentlich weiter in der 3.Liga spielen wollte. Der bisherige Saisonverlauf hat gezeigt, dass der Kader die Qualität hat oben mitzuspielen. Ich persönlich möchte einen Teil dazu beitragen, eine erfolgreiche Saison zu spielen und mich weiterzuentwickeln. In der nächsten Woche kann ich nach einer Knieprellung, die ich mir im Training zugezogen habe, wieder voll in das Training einsteigen, sodass ich leider der Mannschaft am Wochenende in Dortmund von der Tribüne aus die Daumen drücken muss.“
Borussia Dortmund II - Wuppertaler SV wird verlegt!
Borussia Dortmund II - Wuppertaler SV wird verlegt!
Das für Sonntag angesetzte Regionalliga Spiel zwischen Borussia Dortmund II und dem Wuppertaler SV im Signal Iduna Park wird verlegt! Wie DerWesten berichtet (Spiel des BVB 2 gegen Wuppertal abgesetzt) ist der Initiator für die Spielverlegung Manager Heinz Keppmann, da „Marc Hornschuh und Lasse Sobiech für die Länderspiele der U 21-Nationalmannschaft am Freitag in Tschechien und am Dienstag kommender Woche gegen Nordirland nominiert worden sind“.
Am heutigen Montag wurde Keppmanns Antrag auf eine Verlegung stattgegeben. Für den kommenden Donnerstag plant die Dortmunder-Reserve ein Testspiel gegen Enschede. „Auf der einen Seite bin ich froh, dass die Partie aufgrund der Abstellungen verlegt ausfällt, auf der anderen Seite kann ich unter der Woche wieder einmal nicht mit dem kompletten Kader trainieren“, so der BVB-Trainer Theo Schneider gegenüber den Ruhr Nachrichten.
Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Laut DerWesten favorisieren die Dortmunder den 14. September 2010 (Dienstag).
recht haste, bei Verletzung hätten se auch net verlegen können. dat schwatt gelbe
dreckspack. nu kann ich net nach DO. so eine Scheiße is dat. kann ja netmals dieses so
uninteressante Spiel am Freitag anschauen.
Geldstrafen wegen Randale nach WSV-Spiel Laut Urteil haben drei Männer Fans aus Paderborn angegriffen.
Wuppertal. Das Amtsgericht im benachbarten Schwelm hat drei Männer (43, 33 und 25 Jahre alt) wegen Flaschenwürfen auf einen Zug zu Geldstrafen von 450 Euro verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die drei WSV-Anhänger am 11. April 2009 nach der 0:1-Heimniederlage des Wuppertaler SV einen „Überraschunsangriff“ auf einen mit Paderborn-Anhängern gefüllten Zug im Bahnhof Ennepetal gestartet haben. Laut Anklage sollen die drei Männer vom Bahnsteig aus mit Bierflaschen geworfen haben. Waggon-Scheiben und eine Tür des Regionalexpress gingen zu Bruch, Paderborn-Anhänger wurden durch herumfliegende Scherben leicht verletzt.
Angeklagte beteuern ihre Unschuld und nehmen das Urteil an
Die Waggons sollen damals derartig beschädigt worden sein, dass der Zugführer in Hagen aus Sicherheitsgründen beschloss, nicht mehr weiter zu fahren. Das angeklagte Trio bestritt die Taten bis zuletzt, verwies auf Provokationen der Paderborner. Etliche Zeugen aus beiden Lagern wurden zum Gerichtstermin gehört. Es gab verschiedenste Versionen. Letztlich folgten Staatsanwaltschaft und Gericht den Aussagen zweier szenekundiger Polizeibeamter aus Paderborn, die das Trio eindeutig als Flaschenwerfer identifizierten.
Auch wenn sie bis zum Ende der Verhandlung beteuerten, nichts mit der Randale in Ennepetal zu tun gehabt zu haben, nahmen die drei Angeklagten das Urteil an. Nach Auskunft der Polizei haben die Verurteilten kein Stadionverbot. Der WuppertalerSV behält sich allerdings vor, ein solches auszusprechen. Laut WSV-Geschäftsführer Achim Weber wartet man auf Informationen der Polizei zu diesem Vorfall und werde dann weitere Schritte prüfen.
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Jokerrolle für Holt am Freitag? Gegen den FSV Mainz 05 II könnte der ehemalige Kieler sein Debüt im Stadion am Zoo geben.
Wuppertal. Nach zwei Unentschieden soll am Freitagabend endlich der erste Saisonheimsieg für den WSV her. Gegner ist ab 19.30 Uhr der FSV Mainz 05 II. „Mit einem Erfolg wollen wir uns in der oberen Tabellenregion festsetzen“, sagt WSV-Trainer Michael Dämgen. Denn nach dem vorerst letzten Freitagabend-Heimspiel folgen zwei englische Wochen mit drei Auswärtsspielen (am 14. September in Dortmund, am 18. September in Lotte und am 25. September gegen Bochum II) und einem Heimspiel (gegen Schalke04 II am 21. September).
„Mainzelmännchen“ ein echter Prüfstein für den WSV
Die „Mainzelmännchen“ sind allerdings kein Gegner, der im Vorbeigehen zu schlagen ist. Dämgen weiß, wovon er spricht. „Die Favoritenrolle ist zwar auf unserer Seite, doch das wird eine schwierige Aufgabe. Ich habe die Mainzer zweimal gesehen, das ist eine gute Mannschaft. Die haben zahlreiche großgewachsene Spieler. Ein echter Prüfstein für uns“, sagt Dämgen.
Wichtig ist ihm neben den drei Punkten auch, dass die Mannschaft mehr Präsenz im Spiel zeigt – und zwar von Beginn an. Gegen Bielefeld lief der WSV lange dem 0:1-Rückstand hinterher und schaffte trotz drückender Überlegenheit nur noch den Ausgleich. „Wir müssen mal selber in Führung gehen“, fordert Dämgen von seiner Mannschaft gegen die Mainzer.
Dämgen von Holts Schussstärke im Training angetan
Vielleicht hilft Neuzugang Michael Holt dabei, das Vorhaben umzusetzen. Wenn nicht von Beginn an, dann eventuell als stürmender Joker. „Sollte er fit sein, ist er im Kader“, sagt Dämgen, dessen Trainingseindrücke vom ehemaligen Kieler positiv sind. „Er hat einen richtig guten Bumms, die Bälle kommen gestochen scharf. Nicht nur bei Standardsituationen.“
Wuppertal. „Ich bin der 12. Mann. Ich stehe hinter meiner Mannschaft. Ich stehe hinter meiner Stadt.“ Dieses Bekenntnis zum Wuppertaler SV und zu Wuppertal wird voraussichtlich ab dem 27. September im Stadtbild zu sehen sein. In der Schwebebahn, auf den Fahrzeugen der AWG, in den Fluren der Häuser der GWG sowie auf den Displays aller Terminals der Stadtsparkasse. HP Barrenstein von der gleichnamigen Werbe- und Marketingagentur ist der Kopf, der hinter der Imagekampagne des Wuppertaler SV steckt. Für die Aktion „12. Mann“, sucht er nun Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche, die ihren Kopf für den WSV hinhalten wollen. Kandidaten können sich am kommenden Samstag von 11Uhr bis 15 Uhr im zweiten Stock der Galeria Kaufhof bei einem Foto-Casting vorstellen. Eine Jury wählt dann die 20 Gesichter und Charakterköpfe für Porträtfotos aus, mit denen der WuppertalerSV in die Offensive gehen wird.
Genau betrachtet werden es nur 19 Casting-Gewinner sein, denn Charly Wienand (56) wurde bereits vorab als Prototyp des WSV-Fans ausgewählt. Die rot-blaue Schminke, die in zwei dicken Streifen in seinem Gesicht aufgetragen ist, erinnert nicht von ungefähr an die Stammesfarben der Indianer. Schließlich sollen die Vereinsfarben des WSV das sichtbare Zeichen der Identifikation mit dem rot-blauen Stamm sein.
Dietmar Bell, Mitglied des Wirtschaftsrates des WuppertalerSV, hat die Verbindung zwischen dem Fußball-Regionalligisten und hp Barrenstein geknüpft. Aufgrund positiver Erfahrungen darf man vermuten, denn mit der Kampagne „Ich bin Bell“ vor der Kommunalwahl hat die Agentur schon einmal für Stadtgespräch gesorgt. „Fußball in Wuppertal ist unverzichtbar“, sagt Bell, der das emotionale Band zwischen den Wuppertalern und dem WSV stärken will. „Jeder von uns hat eine Gesichte mit diesem Verein. Den WSV zu entwickeln, ist auch ein Stück Stadtentwicklung“, glaubt Bell.
Philipp Tychy, Marketingleiter des Wuppertaler SV, hofft neben einem Mitgliederzuwachs, der WSV hat zurzeit 1200 Mitglieder, auf langfristige Effekte. Die Kampagne passe zur Linie, die der WSV, die im Sommer eingeschlagen habe. „Wir wollen nicht in Sonnborn sitzen und die Dinge abwarten, sondern Präsenz in der Stadt zeigen“, sagt Tychy. Als Lohn wird es für die Casting-Sieger die Mitgliedschaft beim Wuppertaler SV für ein Jahr kostenlos geben. Der Beitrag kostet normalerweise pro Jahr 77 Euro.
WSV-Trainer Michael Dämgen hält die Kampagne für eine gute Idee. „Zumal es ein Teil der positiven Entwicklung im Verein ist. Die Mannschaft wird alles daran setzen, das wir gleichzeitig auch die notwendigen sportlichen Erfolge vorweisen können.“
Quelle: wz-wuppertal.de
So, damit jetzt meine Frage: Was macht ihr am Samstag zwischen 11 und 15 Uhr?